"SCHWATZES" BRETT

 

 

10 FILME GEHEN INS RENNEN UM DEN 16. PORSCHE AWARD

NOMINIERUNGEN FÜR DEN INTERNATIONALEN WERBEFILMPREIS STEHEN FEST

92 filmische Nachwuchsarbeiten aus 11 Ländern hatten sich um den internationalen PORSCHE AWARD beworben; die zehn Besten haben es nun auf die Shortlist geschafft. Eine achtköpfige Jury hat die Nominierten aus allen Einsendungen ausgewählt – und das ohne Kenntnis der Herkunft der Spots.

Wie im vergangenen Jahr haben sich die Jurorinnen und Juroren für drei Filme in der Mobility Category entschieden:

1.    Daniel Eceolaza – „The Chase“– Deutschland 
2.    Nikolas Meyberg – „Brothers“– Lazi Akademie, Deutschland
3.    Magali Herzog und Miguel Schmid – „Small Talk“– Deutschland

In der Sektion Classical Category / Other Formats dürfen sich sieben junge Werbefilmtalente Hoffnung auf eine der begehrten Auszeichnungen machen:

1.    Berthold Wahjudi – „Mission Film: Possible“– HFF München      (Hochschule für Fernsehen und Film), Deutschland 
2.    Timm Völkner – „Aura“– FABW (Filmakademie Baden-Württemberg), Deutschland
3.    Merlin Camozzi – „Never Stop Searching“– UCLA (University of California, L.A.), USA 
4.    Josia Brezing – „DaVinci’s Greatest Work“– FABW (Filmakademie    Baden-Württemberg), Deutschland 
5.    Martin Pfister – „Sardina“– IAD (Institut des Arts de Diffusion), Belgien
6.    Benjamin Leichtenstern – „Made for Strength“– HFF München (Hochschule für Fernsehen und Film), Deutschland 
7.    Pascal Schelbli – „The Beauty“– FABW (Filmakademie Baden-Württemberg), Animationsinstitut, Deutschland

Die Auswahl der Jury, die aus internationalen Werbefilm-Fachleuten besteht, belegt einmal mehr den hervorragenden Ausbildungsstandard an deutschen Filmhochschulen, wie etwa in München oder Ludwigsburg. Aber auch Spots von Filmtalenten aus den USA oder Belgien zählen zu den Nominierten. Die Themen sind breit gefächert: So warnen die Filmemacher*innen eindringlich vor der Plastik-Vermüllung der Ozeane, setzen spektakuläre Lifestyle-Bilder für Levi‘s Jeans in Szene, bewerben mit klugem Witz Sex-Spielzeuge oder machen auf alternative Antriebe für Fahrzeuge aufmerksam.

Bei fast allen nominierten Beiträgen handelt es sich nicht um Auftragsproduktionen, sondern um sogenannte „Spec Spots“, also reine Übungsfilme. Damit besitzt der PORSCHE AWARD als internationaler Werbefilmpreis ein außergewöhnliches und einzigartiges Profil, indem er sich dezidiert der Nachwuchsförderung verschrieben hat und keine kommerziellen Interessen verfolgt. 

Die feierliche Preisverleihung findet am 21. November 2019 im „Curzon Soho“-Kino in London statt. DieJury wählt insgesamt sechs Gewinner aus – jeweils drei in jeder Kategorie. Sie setzt sich zusammen aus Patrick Cahill (Joint Head of Integrated Production, Havas, London), Bruce St. Clair(Regisseur aus Madrid, Rattling Stick, London), Thomas W. Kienast (DoP, Gründer von "Das Rund", Wien), Lyndy Stout(Editor, 1.4, London), Veronika Jelsikova (Executive Producer bei Stink Rising und Producer bei Stink, Prag),Shai Hirschon (Creative Managing Director bei GINGER x MassiveMusic, Berlin), Angélique Bosio (Executive Producer bei Stink Rising, Paris) und Oliver Hoffmann (Leiter Marketing Kommunikation, Porsche AG, Stuttgart).

Patrick Cahill wird zudem als Moderator durch die Preisverleihung führen. Er hatte diese Rolle bereits im Jahr 2016 inne.

Der Porsche Award findet seit 2004 statt – von Beginn an war die FABW Gastgeberin des reinen Non-Profit-Wettbewerbs. Seit 2016 arbeiten die Filmakademie und die NFTS bei der Ausrichtung zusammen – in enger Abstimmung mit der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller ist seit Bestehen der Veranstaltung ihr Hauptsponsor. In dieser Rolle stellt Porsche die Prämien für die Preisträger*innen, die sich aus einem Geldpreis und einer exklusiv für den Porsche Award designten Trophäe zusammensetzen.  
Als internationale Medienpartner sind erneut die Online Fachpublikationen 1.4 sowie shots an Bord.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.porsche-award.com
 

04.10.2019

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MEHRFACH AUSGEZEICHNETES DREHBUCH VON NORA FINGSCHEIDT ENTSTAND AN DER FILMAKADEMIE BADEN-WÜRTTEMBERG:

DEBÜTFILM „SYSTEMSPRENGER“ GEHT FÜR DEUTSCHLAND INS RENNEN UM DIE 92. OSCARS® 

Der Debütfilm SYSTEMSPRENGER von Filmakademie-Alumna Nora Fingscheidt (Buch und Regie) wird für Deutschland ins Rennen um die Oscars® für den „Best International Feature Film“ gehen. Dies hat eine von German Films berufene, unabhängige Fachjury heute entschieden. Insgesamt wurden sieben Filme für die Auswahl eingereicht.

Das Drehbuch zum Film wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Emder Drehbuchpreis 2016, dem Thomas Strittmatter Preis 2017 und dem Kompagnon Förderpreis Berlinale Talents 2017. Entwickelt hat es Nora Fingscheidt im Rahmen ihres Studiums in Ludwigsburg. Auch der Spielfilm selbst hat bereits mehrere herausragende Preise einheimsen können. U.a den Silberneren Bären, bzw. dem Alfred Bauer Preis der BERLINALE 2019 und den Grand Prize Taipei 2019.

Im Mittelpunkt des Dramas steht die neunjährige Benni (Helena Zengel). Das zarte Mädchen mit der wilden Energie ist das, was man im Jugendamt einen "Systemsprenger" nennt. Wo sie hinkommt, fliegt sie wieder raus - und legt es auch darauf an. Frau Bafané (Gabriela M. Schmeide) vom Jugendamt versucht mithilfe von Anti-Gewalttrainer Micha (Albrecht Schuch) alles, um ein dauerhaftes Zuhause für Benni zu finden. Dabei will das Mädchen nur eins: wieder bei Mama wohnen. Doch ihre Mutter Bianca (Lisa Hagmeister) hat Angst vor der eigenen Tochter. SYSTEMSPRENGER startet am 19.09.2019 in den deutschen Kinos.

Die neunköpfige Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: „SYSTEMSPRENGER entwickelt Sog und Kraft, mit einer seltenen emotionalen Intensität. Nora Fingscheidt versammelt und inszeniert außerordentliche Talente, schafft Beklemmung, Nähe und Authentizität für eine Geschichte, die im Wechsel wütend, traurig und hoffnungsvoll stimmt. Der Film ist ein Erlebnis, das wir den Academy-Mitgliedern sehr gerne empfehlen."

Neben Nora Fingscheidt waren mit Yunus Roy Imer (Bildgestaltung), Stephan Bechinger und Julia Kovalenko (Montage), John Gürtler (Musik), Dominik Leube und Oscar Stiebitz (Sounddesign), Jonathan Schorr (Ton), Steve Bache (1. Regieassistent), Luis Schöffend (Geräuschemacher), Marc Fragstein (Aufnahme Geräusche) sowie Linda Bosch (zusätzliches Editing) weitere Filmakademie-Alumni maßgeblich an der Entstehung von SYSTEMSPRENGER beteiligt. Der Film ist eine Produktion der kineo Filmproduktion, Weydemann Bros. in Koproduktion mit Oma Inge Film und ZDF Das kleine Fernsehspiel.

Prof. Thomas Schadt, Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg: „Die Fimakademie und auch ich persönlich freuen uns sehr für Nora Fingscheidt, die diese Ehre mehr als verdient hat: Bereits während ihres Studiums hat sich Nora durch ihre Wissbegierde, ihre nie aufdringlich zur Schau gestellte Klugheit und ihre unerschöpfliche Neugier ausgezeichnet. Und sie hat sich nie gescheut, eingetretene Pfade zu verlassen. Das Resultat SYSTEMSPRENGER wurde zu Recht mit Auszeichnungen überhäuft, mit dem Silbernen Bären bei der Berlinale 2019 und der aktuellen Nominierung als deutscher Oscar-Kandidat als vorläufige Höhepunkte.“

Ob SYSTEMSPRENGER den Weg zu den Oscars® weitergehen wird, entscheidet sich kurz vor Weihnachten: Dann wird die Academy of Motion Picture Arts and Sciences eine Shortlist der zehn ausgewählten Filme verkünden, die noch im Rennen um den begehrten Goldjungen in der Kategorie „Best International Feature Film“ sind. Am 13. Januar 2020 werden schließlich die fünf Filme bekanntgegeben, die sich Hoffnungen auf einen „Auslands-Oscar“ machen dürfen. Die Preisverleihung findet am 9. Februar 2020 im Dolby Theater in Hollywood statt.

Das großartige Drehbuch zu SYSTEMSPRENGER ist übrigens gerade in der Filmakademie-Buchreihe "Edition FABW" erschienen und kann im klassischen Buchhandel oder bei Amazon für 8,99 € erworben werden.

Nora Fingscheidt war Stipendiatin der Baden-Württemberg Stiftung. Das Stipendium ermöglichte ihr die Teilnahme am "Hollywood Workshop Los Angeles".

Quelle und weitere Infos:
German Films
https://www.german-films.de/newsletter-mailings/meldungsversand/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen-versand/oscarsr-2019-systemsprenger-geht-fuer-deutschland-ins-rennen/index.html

Foto: 
Titel: Helena Zengel als Benni in SYSTEMSPRENGER
Copyright: kineo / Weydemann Bros. / Yunus Roy Imer

21.08.2019

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AXSOS AG UNTERSTÜTZT STUDIERENDENAUSTAUSCH MIT DER AL-QUDS UNIVERSITÄT IM WESTJORDANLAND

FERNSEHJOURNALISMUS-STUDENT ERSTER STIPENDIAT

Ab dem Studienjahr 2019/2020 wird die AXSOS AGjährlich bis zu zwei Studierende der Filmakademiemit Stipendienunterstützen, die ein Gastsemester an der Al- Quds Universität in Jerusalem und Ramallahverbringen. 

Der bestehende Austausch zwischen Al-Quds und Filmakademie stößt bei den Studierenden beider Hochschulen auf großes Interesse. Schon in der Vergangenheit hat die AXSOS AG den Austausch auf vielfältige Weise unterstützt. Mit der privaten Förderung kann dieses Programm nun weiter verstetigt werden, da durch die finanzielle Unterstützung eine Hürde für die Teilnehmer*innen fällt. Im September 2019 wird Jonathan Scheidals erster geförderter Stipendiatsein Gastsemester an der Al-Quds Universität antreten. 

Prof. Thomas Schadt (Direktor Filmakademie Baden-Württemberg):„Der Studierendenaustausch mit Ländern des Nahen Ostens hat an der Filmakademie Tradition. Neben dem reichhaltigen Lehrangebot an der Al-Quds Universität profitieren die Teilnehmer*innen dieses Programms von der kulturellen Vielfalt der Region und können sich so als Persönlichkeiten und in ihrer künstlerischen Identität enorm weiterentwickeln. Wir sind glücklich und dankbar über das außergewöhnliche Engagement der AXSOS AG, das zur Verstetigung dieses Austauschs einen wichtigen Beitrag leistet.“

Jonathan Scheid (Fernsehjournalismus-Student Filmakademie Baden-Württemberg):„Während meines Aufenthaltes in Palästina möchte ich eine mir fremde Kultur kennenlernen und vor allem die Musik, Kunst, Philosophien und Geschichten dieses Landes erfahren. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina wird in deutschen Medien oft diskutiert, darüber möchte ich mir vor Ort meine eigene Meinung bilden und Erfahrungen machen, wie die Menschen aus beiden Kulturen friedlich miteinander leben.“

Frank Müller (CEO AXSOS AG): „Wir freuen uns, den Austausch zwischen den Filmakademien in Ludwigsburg und Ramallah seit nunmehr vier Jahren unterstützen zu können. Mit jedem jungen Menschen, der Palästina besucht und erleben kann, werden Vorurteile auf beiden Seiten abgebaut und kreative Synergien freigesetzt. So profitieren Gesellschaft und Kultur nachhaltig von diesem Austausch. All das geschieht im Sinne unserer Mission, ein positives Bild des Nahen Ostens zu gestalten.“

22.08.2019

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72. Locarno Film Festival

Iranischer Gaststudent der Filmakademie Baden-Württemberg präsentierte seinen Film EXTRA SAUCE 

Im Wintersemester 2018/2019 waren zwei Studierende der Iranian National School of Cinema zu Gast an der Filmakademie Baden-Württemberg. Dort produzierten sie je einen Kurzfilm, von denen einer nun beim renommierten Filmfestival von Locarno gezeigt werden konnte. 

Die düstere Komödie EXTRA SAUCE von Alireza Ghasemi handelt von einem erfolglosen Theaterschauspieler, der kurz vor der Premiere Selbstmord begeht. Er findet sich in einer Zwischenwelt wieder, in der er sich auf ein Machtspiel mit einem Todesengel einlassen muss. Die erste öffentliche Vorführung von EXTRA SAUCE, der im Rahmen des Kurses Filmgestaltung 2 in nur fünf Monaten entwickelt, gedreht und postproduziert wurde, fand in Locarno in der Reihe „Academy Screenings“ statt. 

Der Studienaufenthalt an der Filmakademie von Alireza Ghassemi und des ebenfalls aus dem Iran stammenden Alireza Esfandiarnezhad wurde durch Stipendien des Auswärtigen Amtes unterstützt. Beide Studierende verlängerten ihren Aufenthalt, um gemeinsam bei einer Produktion des ebenfalls an der Filmakademie beheimateten deutsch-französischen Atelier Ludwigsburg-Paris Regie zu führen. Dieser Film unter dem Arbeitstitel AREZO ist inzwischen abgedreht und wird auf verschiedenen Festivals zu sehen sein und außerdem im kommenden Frühjahr beim europäischen Kulturkanal ARTE ausgestrahlt werden. 

Prof. Thomas Schadt, Direktor der Filmakademie: „Der künstlerische Austausch mit Partnerländern wie dem Iran verdient besondere Beachtung, weil hier derzeit nur wenige Kommunikationskanäle bestehen. Die beiden Gaststudierenden sind sehr talentierte und gut ausgebildete junge Filmemacher, wir freuen uns über den Beitrag, den die Filmakademie zu ihrer künstlerischen Entwicklung leisten kann. Unser besonderer Dank gilt dem Auswärtigen Amt, das durch seine Unterstützung diesen Austausch ermöglicht hat.“

Das Locarno Film Festival findet seit 1946 jedes Jahr im August in der Stadt Locarno in der Schweiz statt. Es gehört zu den ältesten Filmfestspielen und zählt zu den bekanntesten und renommiertesten Filmkunstfestivals weltweit (A-Kategorie-Festival). Hauptpreis des Festivals ist der Goldene Leopard, der in diesem Jahr von der Jurypräsidentin, der französischen Regisseurin Catherine Breillat, vergeben wurde. Die 72. Auflage des Filmfestivals fand vom 7. bis 17. August 2019 statt.

EXTRA SAUCE
Drehbuch: Alireza Ghasemi
Ko-Autoren: Adrian Schwarze, Kadir Güngör
Regie: Alireza Ghasemi
Ko-Regie: Felix Bieske
Bildgestaltung/Kamera: Christian Neuberger, Michael Throne
Sounddesign: Marius Bohnhardt, Robin Harff
Ton: Jonathan Linnenberg
Szenenbild: Simon Schabert
Producer: Elsa Payen, Franzis Walther, Adrien Barrouillet
Darsteller: Antonio Lallo, Ben Janssen

Weitere Infos: https://www.locarnofestival.ch/pardo/Locarno-Young/Locarno-Academy/academy-screenings-2019.html

15.08.2019

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AKA Pitchings, 4 x im Jahr, 

freitags 10:00 – 13:00 und von 14:00 - ca. 16:00 Uhr

Die nächsten Pitching-Termine 2019/2020 finden statt am:

Freitag, 08.11.2019, Albrecht Ade Studio

Freitag, 24.01.2020, ADK

Freitag, 17.04.2020, Albrecht Ade Studio

Freitag, 29.05.2020, Albrecht Ade Studio

Ansprechpartnerin: Andrea Macos (Anmeldungen zum Pitch unter: pitch@filmakademie.de)

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